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Philosophie

Philosophie ist eine Disziplin, die sich mit grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins, der Erkenntnis und der Wirklichkeit auseinandersetzt. Der Begriff selbst stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Liebe zur Weisheit“. Philosophie versucht, Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu finden, wie etwa die Natur der Realität, die Grundlagen der Moral oder die Bedingungen für Wissen und Wahrheit. Im Gegensatz zu empirischen Wissenschaften, die sich auf Beobachtungen und Experimente stützen, sucht die Philosophie oft nach Antworten durch logisches Argumentieren und kritische Analyse.

Ein wesentlicher Bereich der Philosophie ist die Metaphysik, die sich mit Fragen der Existenz und der Wirklichkeit befasst. Metaphysiker untersuchen, was es bedeutet, zu existieren, und welche Art von Dingen tatsächlich existieren. Sie fragen nach der Natur von Raum und Zeit, der Möglichkeit von freien Willen, und der Beziehung zwischen Geist und Körper. Diese Fragen sind oft abstrakt und erfordern ein tiefes Nachdenken über die grundlegenden Strukturen der Welt und unseres Verständnisses davon.

Ein weiterer wichtiger Zweig der Philosophie ist die Epistemologie, die Lehre vom Wissen. Hier geht es darum, die Natur und den Umfang des Wissens zu erforschen. Epistemologen stellen Fragen wie: Was können wir wissen? Wie rechtfertigen wir unseren Glauben an bestimmte Dinge? Was unterscheidet Wissen von bloßem Glauben oder Meinung? Diese Untersuchungen helfen uns zu verstehen, wie wir die Welt wahrnehmen und welche Grenzen unserem Wissen gesetzt sind.

Ethik, ein weiterer zentraler Bereich der Philosophie, beschäftigt sich mit Fragen des richtigen Handelns und der Moral. Ethiker untersuchen, was gut und böse, richtig und falsch ist, und welche Prinzipien unser Handeln leiten sollten. Sie fragen, welche Verantwortung wir gegenüber anderen haben und wie wir ein gutes Leben führen können. Durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen trägt die Philosophie dazu bei, moralische Werte und Normen zu reflektieren und zu hinterfragen, was besonders in komplexen und sich schnell verändernden Gesellschaften wichtig ist.

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Wissen


Der Wissende ist längst nicht soweit wie der Lernende.
Der Lernende ist längst nicht soweit wie der Erkennende.
– Konfuzius –


Einen Wissenden erkennt man daran, dass er auch zu lernen versteht.
– Auctoritates, Aristoteles, Metaphysica –


Wahres Wissen ist nur dann für etwas gut, wenn man es erlangt, um damit etwas anzufangen.
– Prosper Aquitanus, Liber sententiarum –


Wissen hat keinen Feind, außer dem Ignoranten.
– Lullus, Disputatio fideiet intellectus –


Besser viel wissen als viel reden.
– Plautus, Epidicus –


Die Natur hat uns die Samen zum Wissen gegeben, das Wissen selbst gab sie uns nicht.
– Seneca –


Man muss viel lernen um zu erkennen, dass man wenig weiß.
– Michel de Montaigne –


 

Wein Gläser

Wein


Verheimliche, was man dir anvertraut hat, auch wenn Wein und Zorn dich befallen.
– Horaz, Epistulae –


Freundschaft, die der Wein gemacht, ist zerbrechlich wie Glas.
– MA H. Walter –


Maßvoll genossener Wein schärft den Geist; Weingenuss ohne Mäßigung zerstört Kraft und Denken.
– MA H. Walter –


Der Wein reizt zur Wirksamkeit: Die Guten im Guten, die Bösen im Bösen.
-Georg Christoph Lichtenberg –


 

Raupe

Wandel


Das Äußere hat bei keinen Bestand: Die Natur, die Verwandlerin aller Dinge, schafft aus allem wieder anderes, und nichts auf der ganzen Welt geht zugrunde, glaubt mir, sondern wandelt sich, erneuert sein Gesicht, und geboren zu werden heißt, etwas anderes, als zuvor war, zu sein beginnen, und sterben, genau damit aufzuhören. Mag sich auch das eine hierhin, das andere dorthin verwandeln, insgesamt ist doch alles beständig.
– Ovidius, Metamorphosis –


Menschliches Leben ist dem Wechsel ausgesetzt, so dass aus Glück Unglück, aus Unglück Glück entsteht. Die Anfänge von beidem lässt  im Dunkeln, und meist verbergen sich die Ursachen von Gut und Böse hinter der Maske des Gegenteils.
– Plinius, Panegyricus –


Fürchte, wenn alles gut geht, immer den Wechsel, denk andererseits im Unglück daran, auf Besserung zu hoffen.
– Disticha Catonis –


Betrachte nicht als dein, was wechseln kann.
– Publilius Syrus –


Verlust ist nichts anderes als Verwandlung.
– Mark Aurel –


Wandelbarkeit ist gerade ein Vorzug höherer Naturen.
– Novalis –


Die Natur begreift das kosmische Gesetz des Wandels besser als der Mensch. Kein Baum versucht, sich gegen die Vergänglichkeit zu wehren, er steht unmittelbar im Wandel der Natur.
– Yunyu Kitayama –


 

Vergnügen


Jeden Tag, an dem man Vergnügungen frönt, wird man auch dem Schmerz unterworfen. Und du siehst ja, in welch elender und verabscheuungswürdiger Knechtschaft sich ein Mensch befindet, wenn Freuden und Schmerzen – die launischsten und tyrannischsten Gebieter – ihn abwechselnd beherrschen.
– Seneca, Vom glücklichen Leben 4.4-5 –


Die meisten Vergnügungen, so sagen sie, streicheln und umarmen uns nur, um uns zu erwürgen, wie die Banditen es taten, die die Ägypter Phileten nannten. Wenn wir die Kopfschmerzen spüren würden, bevor wir uns betrinken, würden wir uns davor hüten, zu viel zu trinken. Aber die Vergnügung täuscht uns, sie geht vorweg und verbirgt, was ihr folgt.
– Montaigne, Über die Einsamkeit –


Diejenigen, denen das Vergnügen als das höchste Ideal gilt, sind der Meinung, dass das Gute sinnlich wahrnehmbar sei; wir Stoiker dagegen, dass es gedanklich erfassbar ist, und wir ordnen es dem Geist zu.
– Seneca, Briefe an Lucilius 124.2 –


 

Tugend


Wenn du siehst, dass die Tugend Fortschritte macht, brauchst du an der Zukunft nicht zu verzweifeln.
– Publilius Syrus, Sententiae –


Die Tugend wird gelobt und friert.
– Juvenalis, Saturae –


Tugend ist eine Seelenhaltung, die im Einklang steht mit der Natur und der Vernunft.
– Cicero, de inventione –


Das einzige Gut ist die Tugend selbst, die zwischen Glück und Unglück stolz einherwandelt und beide verachtet.
– Seneca –


Wer um der Tugend willen stirbt, geht nicht zugrund.
– Plautus, Captivi –


Nur durch Tugend erschließt sich dir der einzige schmale Pfad zu einem ruhigen Leben.
– Juvenal, Saturae –


Tugenden lernen heißt Fehler verlernen.
– Seneca –


Man muss die Tugend eines Menschen nicht nach seinen außergewöhnlichen, sondern nach seinen gewöhnlichen Handlungen messen.
– Blaise Pascal –


Die Krankheiten der Menschen verwandeln sich in schreckliche Untugenden oder wunderbare Tugenden.
– Hans Habe –


 

Tür

Tür


Ein guter Schließer braucht keine Riegel, und doch kann keiner die Tür öffnen.
 – Laotse – 


 

Friedhof

Tod


Der Tod liegt schwer auf dem, der anderen gut bekannt ist, aber sich selbst nicht kennt.
– Seneca –


Es ist zwar ein lächerliches aber wirksames Hilfsmittel, wenn man den Tod verachten lernen will, sich die Menschen vergegenwärtigen, die mit aller Inbrunst am Leben hingen. Denn was war ihr Los, als dass sie zu früh starben? Begraben liegen sie alle, die Fabius, Julianus, Lepidus oder wie sie heißen mögen, die allerdings so manch andere überlebten, dann aber doch auch an die Reihe mussten. – Wie klein ist dieser ganze Lebensraum, und unter wie viel Mühen mit wie schlechter Gesellschaft in wie zerbrechlichem Körper zurückgelegt! Es ist nicht der Rede wert. Hinter dir eine Ewigkeit und vor dir eine Ewigkeit: Dazwischen – was für ein Unterschied, ob du drei Tage oder drei Jahrhunderte zu leben hast?
– Mark Aurel, Selbstbetrachtungen –


Nichts, was wir sehen, geht ganz zugrunde, weil die Natur eins aus dem anderen erneuert und nichts entstehen lässt, ohne dass der Tod eines anderen mithilft.
– Lukrez, De rerum natura –


Wer deiner Ansicht nach zugrunde gegangen ist, ist uns nur vorausgegangen.
– Seneca –


Früher oder später eilen wir alle zu demselben Wohnsitz.
– Ovidius, Metamorphoses –


Darin täuschen wir uns, dass wir den Tod vor uns sehen – ein großer Teil von ihm liegt schon hinter uns.
– Seneca –


Wenn man den Tod verachtet, überwindet man alle Furcht.
– Publilius Syrus, Sententiae –


Wir dürfen wissen, dass im Tod nichts zu fürchten ist und dass, wer nicht mehr ist, nicht unglücklich werden kann und dass es keinen Unterschied macht, ob man je geboren war, wenn der unsterbliche Tod das sterbliche Leben genommen hat.
– Lukrez, De rerum natura –


Der Tod ist die Erlösung von allen Schmerzen und die Grenze, die unsere Leiden nicht überschreiten; er bezieht uns wieder in jenen Frieden ein, in dem wir vor unserer Geburt geruht haben. Wenn die Toten jemandem leid tun, müssen ihm auch die noch Ungeborenen leid tun. Der tod ist weder ein Gut noch ein Übel.
– Seneca –


Man muss sich seines Lebens freuen, über den Tod von niemandem Schmerz empfinden, denn was soll man den betrauern, den der Schmerz selbst verlassen hat.
– Anthologia latina –


Grausamer als der Tod selbst ist die ständige Furcht vor dem Tod.
– Seneca maior, Controversiae –


Nicht den Tod fürchten wir, sondern die Gedanken an den Tod.
– Seneca –


Sorge dich nicht zu viel um das, was kommen wird; wer das Leben zu verachten weiß, fürchtet den Tod nicht.
– Disticha catonis –


Ein wünschenswerter Tod ist es, ohne Furcht vor dem Tod zu sterben.
– Seneca, Troades –


Wer den Tod sucht, lässt einen Vorwurf an das Leben zurück.
– Publilius Syrus –


Einem Weisen kann kein elender Tod widerfahren.
– Cicero, In catilinam –


Jener Todestag, den du fürchtest, als sei er das absolute Ende, ist dein Geburtstag zum ewigen Leben.
– Seneca –


Dem Tod entrinnt, wer ihn verachtet; den, der ihn am meisten fürchtet, holt er ein.
– Curtius Rufus, Historiae Alexandri Magni Macedonis –


Der Tod unterbricht das Leben, er raubt es aber nicht.
– Seneca –


Nichts wird dir im gleichen Maße zum Maßhalten in allen Dingen nützen, wie der häufige Gedanke an die Kürze des Lebens und seine Unsicherheit: Was immer du tust, bedenke den Tod.
– Seneca –


Der Tod lächelt uns alle an, das Einzige, was man machen kann, ist zurück zulächeln.
– Mark Aurel –


Wir sterben viele Tode, solang wir leben, der letzte ist nicht der bitterste!
– Heinrich Waggerl –


Niemand nimmt in einem Haus so einen gewaltigen Platz ein wie ein Toter.
– Eleonore van der Straten-Sternberg –


Tote heilen und Greise ermahnen ist dasselbe.
– Diogenes –


Die Geburt ist offenbar ein Schwerverbrechen, denn sie wird mit dem Tode bestraft.
– Voltaire –


So wie wir geboren werden, werden wir auch gestorben.
– Karl Heinrich Waggerl –


Hoffnung: Das Leben ist eine Frage, auf die der Tod die Antwort gibt.
– Hans Kudszus –


Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht.
– Epikur von Samos –


Keiner kehrt wieder vom Tode, keiner kommt in die Welt herein, ohne zu weinen. Niemand fragt doch wann du herein willst, niemand, wann du hinaus willst!
– Sören Kierkegaard –


Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.
– Immanuel Kant –


Gäbe es keinen Schlaf und Ohnmacht, wir hätten keinen Begriff vom Tod.
– Jean Paul –


Den Tod fürchten heißt, dem Leben zu viel Ehre erweisen.
– Jouffroy –


Der Tod ist nur eine Art, nicht zu leben.
– Guido Hildebrandt –


Nichts ist dauernd als der Wechsel, nicht beständiger als der Tod.
– Ludwig Börne –

 

Wenn ich mich nicht irre, mein liebe Lucilius, täuschen wir uns, wenn wir glauben, dass der Tod dem Leben folgt, während er ihm doch sowohl vorausgegangen ist als ihm auch folgen wird. Welcher Zustand auch immer vor unserer Geburt existierte, es war der Tod. Denn was spielt es für eine Rolle, ob man überhaupt nicht zu leben beginnt oder ob das Leben endet, wenn das Ergebnis in beiden Fällen ist, nicht zu existieren?
– Seneca, Briefe an Lucilius 54.4-5 –


Schadet es einem guten Menschen, durch gehässigen Klatsch verleumdet zu werden? Dann sollten wir nicht zulassen, dass dem Tod auf dieselbe Weise Schaden zugefügt wird. Auch der Tod hat einen schlechten Ruf, aber keiner von denen, die den Tod schlechtreden, hat ihn jemals ausprobiert.
– Seneca, Briefe an Lucilius 91.20-21 –


Wie lächerlich, sich Sorgen darüber zu machen, in die Freiheit von allen Sorgen überzugehen! So, wie unsere Geburt uns die Geburt aller Dinge gebracht hat, so wird unser Tod der Tod aller Dinge sein. Und daher ist das Bedauern darüber, dass wir in hundert Jahren nicht mehr leben werden, ebenso töricht, wie zu bedauern, dass wir vor hundert Jahren nicht lebten.
– Monaigne, Philosophieren heißt sterben lernen –


Wen kannst du mir zeigen, der seiner Zeit irgendeinen Wert beimisst, der den Wert eines jeden Tages kennt, der versteht, dass er täglich stirbt? Denn wir täuschen uns, wenn wir glauben, der Tod liege vor uns: ein großer Teil davon ist bereits geschehen. Jeden Teil unseres Lebens, der hinter uns liegt, hat der Tod in seiner Gewalt.
– Seneca, Briefe an Lucilius 1.2 –


 

Kalender

Tage


Die Tage verlottern die Menschen in der Erwartung der Nacht, die Nacht in der Furcht vor dem Tage.
– Seneca –


Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag an dem du geboren wurdest, und der Tag an dem du herausfindest WARUM.
– Mark Twain –


Sieh jeden einzelnen Tag als ein ganzes Leben an.
– Seneca, Epistulae morales –


Ein einziger Tag im Leben eines Gebildeten erschließt mehr als bei Ungebildeten ein langes Leben.
– Poseidonius bei Seneca, Epistulae morales –


Ein Tag lehrt den anderen.
– Publilius Syrus –


Jeder Tag bringt seine Geschenke.
– Martial, Epigrammata –


An schlechten Tagen ist die Aussicht auf bessere Tage besser als an guten.
– Werner Mitsch –


Jeder Tag ist ein Schritt in Richtung Tod. Am letzten Tag kommt man dort an.
– Montaigne , Philosophieren heißt sterben lernen –


 

Sarg

Sterben


Wir sterben jeden Tag; denn jeder Tag schwindet ein Teil unseres Lebens, und selbst dann, wenn wir noch zunehmen, nimmt das Leben ab.
– Seneca –


Schon wenn wir geboren werden, sterben wir, und das Ende hängt am Beginn.
– Manilius, Astronomica –


Wer um der Tugend willen stirbt, geht nicht zugrund.
– Plautus, Captivi –


Der Mensch stirbt so oft, wie er einen der seinen verliert.
– Publilius Syrus –


Niemand stirbt vor seiner Zeit.
– Seneca –


Das schlimmste Übel ist, aus dem Kreis der Lebenden zu scheiden, ehe man stirbt.
– Seneca –


Sterben kann gar nicht so schwer sein – bisher hat es noch jeder geschafft.
– Norman Mailer –


Was für ein Glück, dass wir alle sterben müssen! Stände es jedem frei, zu bleiben oder zu gehen, würde wohl allein einigen Gescheiten auf die Dauer das Leben über werden, die Dummköpfe würden ewig sein wollen, die Angsthasen sich vor dem Tode drücken und die Faulen zu faul sein zu sterben.
– Hans Kasper –


Man müsste so sterben, dass man vor dem Tod rufen (flüstern) könnte: Hurra! Wir laufen aus!
– Abram Terz (Sinjawski) –


Auch dem Sterben kann man etwas Gutes abgewinnen: Es ist das letzte Müssen in unserem Leben.
– Gerhard Uhlenbruck –


Schade, dass wir nur einmal sterben – beim zehnten Mal ginge es viel leichter.
– Zarko Petan –


Wir sterben nicht, weil wir altern, sondern wir altern weil wir sterben.
– Hans Kudszus –


Wenn du nicht weißt, wie zu sterben, mach dir keine Sorgen. Die Natur wird es dich zur rechten Zeit lehren. Sie wird diese Arbeit für dich ausführen. Kümmere dich nicht selbst darum.
– Michel de Montaigne –


Dulden muss der Mensch sein Scheiden aus der Welt, wie seine Ankunft; reif sein ist alles.
– William Shakespeare –


Wer das Sterben gelernt hat, hat verlernt, Sklave zu sein. Er steht über, mit Sicherheit jedoch außerhalb jeder Gewalt.
– Seneca, Briefe an Lucilius 26.10 –


Welche Scharen von Todgeweihten werden dir folgen, werden dich begleiten! Ich nehme an, du wärest entschlossener, wenn viele Tausende mit dir sterben würden; und doch gibt es viele Tausende, sowohl Mensch als auch Tiere, die in diesem Augenblick, während du zu sterben zauderst, auf ihre verschiedenen Arten ihr Leben aushauchen.
– Seneca, Briefe an Lucilius 77.13 –