Schlagwortarchiv für: Gott

Kreuz am Meer auf Hügel

Religionsphilosophie

Religionsphilosophie ist ein Teilbereich der Philosophie, der sich mit den grundlegenden Fragen und Konzepten von Religion und Religiosität befasst. Sie untersucht unter anderem die Natur des Göttlichen, die Existenz Gottes, religiöse Erfahrungen und den Sinn religiöser Rituale und Praktiken.

Zu den Kernfragen der Religionsphilosophie zählen: Gibt es einen Gott oder eine göttliche Instanz? Wenn ja, wie können wir seine Existenz beweisen oder widerlegen? Was bedeutet religiöse Erfahrung und wie wird sie von der menschlichen Psyche und Kultur beeinflusst? Durch diese Fragen versucht die Religionsphilosophie, einen tieferen Einblick in die Bedeutung und den Einfluss von Religion auf das menschliche Leben zu gewinnen.

Religionsphilosophie steht in engem Zusammenhang mit anderen philosophischen Disziplinen wie Metaphysik und Ethik sowie mit den Sozialwissenschaften, einschließlich Theologie und Religionswissenschaft. Während Theologie stark auf religiöse Traditionen und Glaubenssätze fokussiert ist, verwendet die Religionsphilosophie oft einen kritisch-rationalen Ansatz, um religiöse Phänomene zu analysieren.

Sein

Das Konzept des Seins ist eine der grundlegendsten und zugleich am schwersten zu definierenden Ideen der Philosophie. Sein bezieht sich auf die Existenz und die Natur von allem, was ist. In der Philosophie stellt sich die Frage nach dem Sein als die Frage nach der grundlegendsten Natur der Realität: Was bedeutet es, dass etwas existiert, und welche Eigenschaften muss etwas haben, um als seiend betrachtet zu werden? Diese Fragen bilden das Herz der Metaphysik, dem Zweig der Philosophie, der sich mit den grundlegenden Prinzipien und Strukturen der Wirklichkeit beschäftigt.

Die Frage nach dem Sein wurde von den vorsokratischen Philosophen der Antike, wie Parmenides und Heraklit, intensiv diskutiert. Parmenides argumentierte, dass das Sein das einzige ist, was wirklich existiert, und dass alle Veränderungen und Unterschiede, die wir in der Welt wahrnehmen, Illusionen sind. Für ihn war das Sein ein ewiges, unveränderliches Ganzes. Heraklit hingegen betonte den ständigen Wandel und die Vergänglichkeit der Welt, bekannt durch sein berühmtes Zitat „Alles fließt“ (Panta Rhei). Für Heraklit war das Sein dynamisch und in ständigem Wandel begriffen, was zu einer ganz anderen Auffassung von Realität führte.

In der mittelalterlichen Philosophie beschäftigten sich Denker wie Thomas von Aquin mit dem Sein im Kontext der Theologie. Für Aquin war Gott das notwendige Sein, die Quelle und der Grund für die Existenz aller anderen Dinge. Diese Auffassung verband metaphysische Überlegungen über das Sein mit theologischen Konzepten und führte zu einer Synthese, die lange Zeit die westliche Philosophie prägte. Die Frage nach dem Sein wurde hier nicht nur als ontologische, sondern auch als theologische Herausforderung betrachtet.

In der modernen Philosophie hat sich die Betrachtung des Seins weiterentwickelt. Martin Heidegger, ein bedeutender Philosoph des 20. Jahrhunderts, widmete dem Sein eine umfassende Analyse in seinem Werk „Sein und Zeit“. Heidegger untersuchte die Frage, was es heißt zu sein, insbesondere in Bezug auf das menschliche Dasein, das er als „Dasein“ bezeichnete. Für Heidegger ist das Sein nicht einfach eine Eigenschaft von Dingen, sondern ein grundlegendes Merkmal des menschlichen Verstehens und Erlebens der Welt. Sein Ansatz betont die Bedeutung der Zeitlichkeit und der individuellen Existenz, wodurch er das Sein in einem dynamischen, existenziellen Kontext betrachtet.

Wahrheit

Wahrheit


Wer seine Ohren der Wahrheit gegenüber verschließt, so dass er von einem Freund nicht die Wahrheit kören kann, der ist rettungslos verloren.
– Cicero, Laelius de maicitia –


Ich möchte lieber mit Wahrheiten Anstoß als mit Schmeichelei Gefallen erregen.
– Seneca –


Nachgiebigkeit schafft Freunde, die (ungeschminkte) Wahrheit Hass.
– Terentius, Andria –


Gewohnheit ohne Wahrheit ist versteinerter Irrtum.
– Cyprianus, Epistulae –


Durch landläufige Vorstellungen verfallen wir dem Irrtum und erkennen die Wahrheit nicht.
– Cicero, De legibus –


Die Wahrheit leuchtet von sich aus, aber sie zeigt sich nur dem, der beharrlich nach ihr sucht.
– Sententiae Varronis –


Wahrheit ist die Übereinstimmung der Realität mit der Wahrnehmung.
– Thomas von Aquin, Quaestiones disputatae de veritate –


Grundzug des Wahren ist die Dauer, Falsches hat keinen Bestand.
– Seneca –


Achte nicht nur darauf, ob, was du sagst, wahr ist, sondern ob der, dem du die Wahrheit sagst, sie auch ertragen kann.
– Seneca –


Könnte ich doch so leicht die Wahrheit finden wie das Falsche widerlegen.
– Cicero, De natura deorum –


Streit entfacht bisweilen, wer die Wahrheit sagen will.
– MA H. Walter –


Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit.
– Gellius, Noctes Atticae –


Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
– chin. Weisheit –


Wer die Wahrheit sucht, muss sie auch ertragen können.
– chin. Sprichwort –


Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat.
– Georg Wilhelm Friedrich Hegel –


Der Baum der Erkenntnis aus dem Geiste der Wahrheit: der ganz Licht ist und der keinen Schatten mehr wirft.
– G.E. Schneider –


Das Auge des Leidenden ist für die Wahrheit immer am meisten offen.
– Heinrich Pestalozzi –


Gewohnheit, Sitte und Brauch sind stärker als die Wahrheit.
– Voltaire –


Dass der Mensch, der die Wahrheit so flieht, den Spiegel erfunden hat, ist die größte historische Merkwürdigkeit.
– Friedrich Hebbel –


Der Herdentrieb ist immer die letzte Zuflucht für Unbegabte. Wer die Wahrheit sucht, muss allein bleiben und mit all denen brechen, die sie nicht genügend lieben.
– Boris Pasternak –


Besser an der Wahrheit sterben, als in der Lüge leben.
– M. Herbert –


Jedermann sucht nach Wahrheit, doch Gott allein weiß, wer sie gefunden hat.
– Earl of Chesterfield –


 

Vernunft Wegweiser

Vernunft


Wenn du auf dem Pfad der Vernunft voranschreitest, werden dir die Menschen im Wege stehen.
– Mark Aurel –


Was die Vernunft nicht zu heilen vermag, hat oft die Zeit geheilt.
– Seneca, Agamemno –


Die Vernunft ist machtlos wenn einmal die Leidenschaft eingezogen ist.
– Seneca –


Liebe die Vernunft! Die Liebe zu ihr wird dich gegen schlimmste Konflikte wappnen.
– Seneca –


Willst du dir alles unterwerfen, dann unterwerfe dich der Vernunft.
– Seneca –


Nichts kann von Dauer sein, wenn es sich nicht auf Vernunft gründet.
– Curtius Rufus, Historiae Alexandri Magni –


Wenn du nicht selbst zur Vernunft kommst, hörst du vergeblich einem Weisen zu.
– Publilius Syrus, Sententiae –


Lieben und zugleich vernünftig sein ist kaum einem Gott möglich.
– Publilius Syrus, Sententiae –


Als gelehrig hat uns die Natur geschaffen und uns zwar keine vollkommene Vernunft gegeben, aber eine, die sich vervollkommnen lässt.
– Seneca –


Kämpfe gegen Schwätzer nicht mit Worten: Die Sprache ist vielen gegeben, Vernunft nur wenigen.
– Disticha catonis –


Tugend ist eine Seelenhaltung, die im Einklang steht mit der Natur und der Vernunft.
– Cicero, de inventione –

 

Mehr wird bei mir die reine Vernunft gelten als die Meinung des großen Haufens.
– Cicero, Paradoxa stoicorum –


Wahre Güter sind nur die, welche die Vernunft gibt, sie sind dauerhaft und ewig, sie können nicht fallen, nicht einmal abnehmen und geringer werden.
– Seneca –


Die Seele, die sich von der Vernunft leiten lässt, ist stärker als jedes Schicksal.
– Seneca –


Die Vernunft quält das Herz, ohne es zu überzeugen.
– Marie Jeanne de Riccoboni –


Die Natur hat gewollt, dass der Mensch keiner anderen Glückseligkeit oder Vollkommenheit teilhaftig werde, als die er sich selbst, frei vom Instinkt, durch eigene Vernunft verschafft hat.
– Immanuel Kant –


Einmal gewonnen, sind die Siege der Vernunft für die Ewigkeit gewonnen.
– Thomas Lord Macauley –


Vernunft muss sich jeder selbst erwerben, nur die Dummheit pflanzt sich gratis fort.
– Erich Kästner –


Ist es nicht die Unvernunft, die den Menschen auf den Weg der Vernunft verhilft?
– Elisabeth Hablé –


 

Teufel


Tu immer etwas, sodass der Teufel dich immer beschäftigt findet.
– Hieronymus, Epistulae –


Sobald der Mensch nach dem Menschen lebt und nicht nach Gott, wird er dem Teufel ähnlich.
– Augustinus, De civitate Dei –


 

Suche


Suchet nicht, so werdet ihr finden.
– Friedrich Theodor Vischer –


Dreißig Jahre lang suchte ich nach Gott. Dann erkannte ich, dass Er der Suchende und ich der Gesuchte war.
– pers. Spruch –


 

Schmerz Frau

Schmerzen


Wenn dich irgendein äußeres Ereignis schmerzt, so löst nicht dieses Ereignis diesen Schmerz aus, sondern dein eigenes Urteil darüber. Und es liegt in deiner Macht, dieses Urteil aus dem Weg zu räumen.
– Mark Aurel –


Selbst wenn es Schmerz und Einsamkeit bedeutet: Umgib dich nur mit würdigen Gefährten.
– Dogen –


Akute Schmerzen sind in der Regel schnell vorbei und chronische erträglich.
– Epikur –


Man muss sich seines Lebens freuen, über den Tod von niemandem Schmerz empfinden, denn was soll man den betrauern, den der Schmerz selbst verlassen hat.
– Anthologia latina –


Schmerzen überwindet man in dem man sie erträgt.
– Pseudo-Seneca, Liber de moribus –


Ohne Schmerz verliert man nie etwas, es sei denn, man hat es ohne Liebe besessen.
– Grogorius Magnus, Moralia inlob –


Keine Schmerzen bereitet die Wunde, die man als Sieger einstecken muss.
– Publilius Syrus –


Schmerz erleidet, wer sich vom Schmerz überwältigen lässt.
– Publilius Syrus –


Der Schmerz nimmt ab, wenn er nicht größer werden kann.
– Publilius Syrus –


Es gibt keinen Schmerz, den die Länge der Zeit nicht verringerte und linderte.
– Cicero, Epistulae ad familiares –


Gegen Schmerzen der Seele gibt es nur zwei Heilmittel: Hoffnung und Geduld.
– Pythagoras von Samos –


Der Schmerz hat eine Vorliebe für Selbstlaute.
– Heinrich Wiesner –


Vielleicht ist dies das Alter: Wenn uns die Schmerzen leicht, die Freuden schwer werden.
– Wilhelm von Scholz –


Nirgends bist du so allein mit Gott wie tief im Schmerz.
– Margarete Seeman –


 

Rache


Rache ist stets nur die Freude eines schwachen und kleinlichen Geistes.
– Juvenal, Saturae –


Ein wahres Vertrauen in Gottes Gerechtigkeit bedarf der Rache nicht.
– Carlos von Tschudi –


 

Natur


Bitte nicht darum, dass die Dinge so geschehen, wie du es wünschst, sondern wünsche dir, dass sie so geschehen, wie es von Natur der Fall ist , dann wird es dir gut gehen.
– Epiktet –


Die Natur bietet genug für das, was sie fordert.
– Seneca, Epistulae morales 90.18 –


Wenn die Natur widerstrebt, bleibt alle Mühe umsonst.
– Senea, de tranquilllitate animi 6.4 –


Nichts, was wir sehen, geht ganz zugrunde, weil die Natur eins aus dem anderen erneuert und nichts entstehen lässt ohne dass der Tod eines anderen mithilft.
– Lukrez, de rerum natura –


Niemand kann glücklich genannt werden, wenn er sich nicht im Einklang mit der Natur befindet.
– Seneca –


Da die Natur dich als nacktes Kind geschaffen hat denk daran, die Last der Armut geduldig zu ertragen.
– Disticha catonis –


Als gelehrig hat uns die Natur geschaffen und uns zwar keine vollkommene Vernunft gegeben, aber eine, die sich vervollkommnen lässt.
– Seneca –


Was die Natur versagt, kann einem niemand zurückgeben.
– Maximianus, Eligiae –


Wer die Natur erforscht, bekommt nie genug von der Wahrheit: Nur Falsches hat man schnell satt.
– Seneca –


Tugend ist eine Seelenhaltung die im Einklang steht mit der Natur und der Vernunft.
– Cicero, de inventione –


Wir müssen auf dem von der Natur vorgeschriebenen Weg bleiben und dürfen nicht von ihm abweichen: Wer ihr folgt, dem ist alles leicht und bequem; wer sich ihr widersetzt, führt ein Leben wie einer, der gegen die Strömung anrudert.
– Seneca –


Darin bin ich weise, dass ich der Natur als der besten Führerin wie einem Gott folge und ihr gehorche.
– Cicero, Cato maior de senectute –


Wenn du nach der Natur lebst, wirst du nie arm, wenn nach Wunschbildern, die reich.
– Epikuros bei Seneca –


Was der Natur genügt, genügt dem Menschen noch lange nicht.
– Seneca –


Wenn wir der Führung der Natur folgen, werden wir nie in die Irre gehen.
– Cicero, de officiis –


Die Natur hat uns die Samen zum Wissen gegeben, das Wissen selbst gab sie uns nicht.
– Seneca –


Tue das, was die Natur von dir verlangt, genau jetzt. Mache dich gleich daran, wenn es dir möglich ist Schau dich nicht erst um, ob andere Menschen davon erfahren. Hoffe nicht auf die Perfektion, sondern sei schon mit dem kleinsten Schritt in die richtige Richtung zufrieden und feiere das Ergebnis als eine große Leistung.
– Mark Aurel –


Wie unglücklich ist die Natur des Menschen! Kaum ist der Geist zur Reife gelangt so beginnt der Körper dahinzuwelken.
– Montesquieu –


Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeine Absicht gut. Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes, als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln; und es gibt überall keine Regellosigkeit.
– Immanuel Kant –


Die Natur fragt nicht danach ob die Malariamücke einen König oder einen Bettler sticht.
– Peter Bamm –


Die Natur begreift das kosmische Gesetz des Wandels besser als der Mensch. Kein Baum versucht, sich gegen die Vergänglichkeit zu wehren, er steht unmittelbar im Wandel der Natur.
– Yunyu Kitayama –


Niemandem widerfährt etwas, das er seiner Natur nach nicht ertragen kann.
– Mark Aurel, Selbstbetrachtungen 5.18 –


 

Menschen


Trifft man einen Menschen, mit dem es sich zu reden lohnt, und redet nicht mit ihm, so hat man einen Menschen verloren. Trifft man einen Menschen, mit dem zu reden es nicht lohnt, und redet doch mit ihm, so hat man seine Worte verloren. Der Weise verliert weder einen Menschen, noch seine Worte.
– Konfuzius –


Oft gewinnt durch eine unbesonnene Tat ein Mensch Ruhm und Ehre. Oft erlangt durch Bedachtsamkeit, alles recht und richtig zu machen, ein Mensch Schande und Schmach.
– Mong Dse –


Sie sind immer eifrig beschäftigt, und sie wissen nicht, was sie tun. Sie pflegen ihre Gewohnheiten, und sie wissen nicht warum. Sie laufen ihr ganzes Leben lang, und sie kennen nicht den Weg.
So sind die meisten Menschen.
– Mong Dse –


Wer Menschen kennt, liebt die Tiere.
– chin. Spruch –


Die Menschen lassen sich in drei Klassen einteilen:
Diejenigen, die unbeweglich sind;
Diejenigen, die beweglich sind,
und diejenigen, die sich bewegen.
– arab. Spruch –


Welch verächtliches Wesen ist doch der Mensch, wenn er sich nicht über menschliches erhebt.
– Seneca –


Der Mensch ist ein blindes Wesen, das sich selbst nicht kennt.
– Arnobius, Adversus nationes –


Durch nicht nähern sich die Menschen den Göttern mehr als durch Beglücken von Menschen.
– Cicero, Pro Ligario oratio –


Der Mensch denkt immer anders als das Schicksal.
– Publilius Syrus –


Im gemeinen Volk ist keine Einsicht, keine Vernunft.
– Cicero, Proplancio oratio –


Ich hasse den gemeinen Pöbel und halte ihn mir vom Leib.
– Horaz, Carmina –


Sobald der Mensch nach dem Menschen lebt und nicht nach Gott, wird er dem Teufel ähnlich.
– Augustinus, De civitate Dei –


Ich habe mich eifrig bemüht, das Tun der Menschen nicht zu verlachen, nicht zu beweinen und auch nicht zu verwünschen, sondern es zu verstehen.
– Spinoza, Tractatus Politicus –


Von den Menschen lernen wir reden, von den Göttern schweigen.
– Plutarch –


Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
Durch Nachdenken, das ist der edelste. Durch Nachahmen, das ist der leichteste. Und durch Erfahrung, das ist der bitterste.
– Konfuzius –


Wer die Menschen kennenlernen will, der studiere ihre Entschuldigungsgründe.
– Friedrich Hebbel –


Wenn du einen hungernden Hund mitnimmst und durchfütterst, wird er dich nicht beißen. Das ist der wesentliche Unterschied zwischen einem Hund und einem Menschen.
– Mark Twain –


Die meisten Menschen sind wie Eier: Zu voll mit sich selbst, um etwas anderes zu enthalten.
– Josh Billings –


Die Menschen heiraten einander, ehe sie sich kennen; und sie hassen sich, sobald sie sich kennen.
– Christine von Schweden –


Je mehr du einen minderwertigen Menschen hofierst, umso höher trägt er sein Haupt.
– span. Sprichwort –


Der Mensch hat die Atombombe erfunden: Keine Maus der Welt käme auf die Idee, eine Mausefalle zu konstruieren.
– Werner Mitsch –


Die meisten Menschen haben ebenso wenig freie Zeit wie sie einen freien Willen haben.
– Walter Hueck –


Die geselligsten Menschen sind oft die einsamsten.
– Eleonore van der Straten-Sternberg –


Die meisten Menschen wären glücklich, wenn sie sich das Leben leisten könnten, dass sie sich leisten.
– Danny Kaye –


Die Menschen sind so tolerant wie sie müssen; und so intolerant wie sie dürfen.
– Charles Tschopp –


Nur wer den Menschen liebt, wird ihn verstehen. Wer ihn verachtet, ihn nicht einmal sehen.
– Christian Morgenstern –


Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter, als durch das, was sie lächerlich finden.
– Johann Wolfgang von Goethe –


Reißt den Menschen aus seinen Verhältnissen; und was er dann ist, nur das ist er.
– Johann Gottfried Seume –


Es gibt Menschen, die sich auch innerlich kleiden, wie es die Mode heischt.
– Berthold Auerbach –


Der geistige Mensch hat die Wahl, entweder Ironiker oder Radikalist zu sein.
– Thomas Mann –


Beides sind Menschen: die in der Sänfte sitzen, und die sie tragen.
– chin. Sprichwort –


Die meisten Menschen sind Münzen, die wenigsten Prägestücke.
– Wilhelm Raabe –


Der Mensch ist ein Sklave des Geschicks, beraubt des klaren Zukunftsblicks.
– Sophokles –


Der unzufriedene Mensch findet keine bequemen Stuhl.
– Benjamin Franklin –